Deserteure der Wehrmacht und wer ihnen half
Im Rahmen des Geschichteunterrichts fuhren die beiden vierten Klassen ins Turmmuseum Ötz, wo dem Thema „Deserteure der Wehrmacht und wer ihnen half“ eine Sonderausstellung gewidmet ist.
Ziel war es, mehr über die Schicksale jener Ötztaler Soldaten zu erfahren, die sich während der Zeit des Nationalsozialismus dem Kriegsdienst entzogen, sowie über jene mutigen Menschen, die ihnen dabei halfen.
Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die historischen Hintergründe. Deserteure galten im NS-Regime als Verräter und wurden oft hart bestraft – nicht selten mit dem Tod. Umso bemerkenswerter ist der Mut der Helferinnen und Helfer, die unter großer persönlicher Gefahr Unterkünfte bereitstellten, Nahrung organisierten oder Fluchtwege ermöglichten.
Anhand von Zeitzeugenberichten und historischen Dokumenten brachten die SchülerInnen und Schüler eine graphic novel "zum Sprechen", wurde Geschichte für sie greifbar und emotional nachvollziehbar.
Der workshop sollte nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Nachdenken anregen: über Zivilcourage, moralische Entscheidungen und die Bedeutung von Menschlichkeit in schwierigen Zeiten.